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Vergessen Sie den charmanten Schokoladenfabrikanten oder den Wüstenprinzen. In seinem neuen Film „Marty Supreme“ zeigt sich Superstar Timothée Chalamet von einer völlig neuen, fast schon verstörenden Seite: mit Aknenarben, Fake-Kontaktlinsen und einem manischen Erfolgshunger.
Regisseur Josh Safdie entwirft ein nervöses Porträt des New Yorks der 1950er Jahre. Chalamet spielt Marty, einen jungen jüdischen Tischtennisspieler, der für den Aufstieg alles opfert. Er belügt seine Familie, bestiehlt sein Umfeld und lässt sich für Geld von einer Filmdiva – gespielt von Gwyneth Paltrow – sogar den nackten Hintern mit einem Tischtennisschläger verprügeln. Ohne Double, versteht sich.
„Marty Supreme“ ist kein klassisches Sportler-Drama, sondern eine messerscharfe Studie der „Hustle Culture“. Der Film ist laut, schmutzig und visuell brillant – inklusive einer Szene, in der eine Eizelle zum Tischtennisball wird.
Dass Chalamet hier Großes leistet, sieht auch die Academy so: Der Film geht mit stolzen neun Nominierungen in das Oscar-Rennen am 15. März. Chalamet gilt dabei als der absolute Top-Favorit auf die Trophäe als bester Hauptdarsteller.
Geschrieben von: redaktion
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