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Wie weiter nach dem Schock? (Presseklub Spezial) Micky Beisenherz & Studio Bummens
Königin Camilla und König Charles III. zeigten sich bei der London Fashion Week – nur Stunden nach der Verhaftung von Prinz Andrew.
Nur wenige Stunden nachdem ihr Schwager Andrew Mountbatten-Windsor an seinem 66. Geburtstag verhaftet wurde, lächelte Queen Camilla (78) am Donnerstag im Londoner St James’s Palace für die Kameras. Neben ihr: Mode-Ikone Anna Wintour (76), die sich für den Anlass ausnahmsweise ohne ihre legendäre Chanel-Sonnenbrille zeigte. Die Queen empfing Gäste zum Auftakt der London Fashion Week – ganz so, als hätte der Morgen nicht die britische Monarchie erschüttert.
Camilla wählte ein komplett schwarzes Ensemble, während Wintour in einem burgunderfarbenen Kleid mit passendem Mantel und Samtkragen erschien, dazu trug sie auffällige Steinketten. Wenige Stunden später übernahm König Charles III. (77) die royale Präsenz bei der Modewoche – und wurde dabei lachend neben der britischen Designerin Stella McCartney (54) in der Front Row fotografiert.
Der demonstrative Auftritt der Royals fiel auf einen Tag, der das Königshaus in eine seiner schwersten Krisen stürzte. Am Morgen hatten sechs zivile Fahrzeuge gegen 8 Uhr Wood Farm auf dem Sandringham-Anwesen angesteuert – das neue Zuhause des in Ungnade gefallenen Ex-Prinzen. Die Thames Valley Police nahm Andrew wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch in seiner früheren Rolle als britischer Handelsgesandter fest. Gleichzeitig durchsuchten Beamte auch die Royal Lodge in Windsor, wo Andrew über 20 Jahre lang gelebt hatte.
Hintergrund der Ermittlungen sind E-Mails aus den sogenannten Epstein-Akten. Diese deuten laut „Daily Mail“ darauf hin, dass Andrew vertrauliche Informationen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geteilt haben soll – darunter mögliche Investitionsgelegenheiten sowie Details zu seinen offiziellen Reisen. Mehrere Quellen berichten, dass weder Charles noch der Buckingham-Palast vorab über die Polizeiaktion informiert worden seien.
König Charles reagierte noch am selben Tag mit einem offiziellen Statement. Er äußerte seine „tiefste Besorgnis“ über die Festnahme seines jüngeren Bruders und stellte klar: „Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“ Weiter erklärte er laut: „Was nun folgt, ist der vollständige, faire und ordnungsgemäße Prozess, in dem diese Angelegenheit in angemessener Weise und von den zuständigen Behörden untersucht wird.“ Die königliche Familie werde dabei „voll und ganz“ kooperieren. Auch Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) sollen die Erklärung des Königs unterstützen.
Auch das Schicksal von Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson (66) sorgt für Gesprächsstoff. Die Herzogin soll sich zuletzt in den französischen Alpen aufgehalten haben, bevor sie offenbar in die Vereinigten Arabischen Emirate weitergereist ist.
Geschrieben von: redaktion
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