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Vier Monate nach den Razzien rund um die Sanierung der Düsseldorfer Staatskanzlei entlasten die Ermittlungen vier beschuldigte Mitarbeiter des landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetriebs. Laut Staatsanwaltschaft gibt es bisher keine Belege dafür, dass sich die Projektmitarbeiter bestechen ließen.

Vier Monate nach den großangelegten Razzien im Zusammenhang mit der Sanierung der Düsseldorfer Staatskanzlei entlasten die bisherigen Ermittlungen vier beschuldigte Mitarbeiter des landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB). Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es bislang keine Belege dafür, dass sich die Projektmitarbeiter bestechen ließen oder Schmiergeldzahlungen geflossen sind. Auch ein unabhängiger Bericht der Wirtschaftsprüfungsagentur Deloitte, die im Auftrag der Landesregierung prüfte, kam zu dem Ergebnis, dass die BLB-Mitarbeiter zwar häufig den kurzen Dienstweg wählten – allerdings aus Zeitdruck und nicht aufgrund von Bestechungsgeldern.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun stärker auf das beauftragte Architekturbüro, eine Leuchtenfirma und ein Elektro-Unternehmen, bei denen weiterhin der Verdacht auf Betrug und Unregelmäßigkeiten besteht.. Die Suspendierung des Projektleiters beim BLB wurde nach der Entlastung wieder aufgehoben. Die Sanierungsarbeiten an der Staatskanzlei sollen im Sommer 2025 abgeschlossen werden, die Außenanlagen folgen später.

Zusammengefasst: Die Vorwürfe der Bestechung gegen die vier BLB-Mitarbeiter haben sich bislang nicht bestätigt, die Ermittlungen zu anderen möglichen Straftaten im Umfeld der Sanierung dauern jedoch an.

Quellen:

  1. https://www.t-online.de/region/duesseldorf/id_100736192/duesseldorf-keine-bestechung-bei-staatskanzlei-sanierung-blb-entlastet.html
  2. https://www.n-tv.de/regionales/nordrhein-westfalen/Ermittler-Wohl-keine-Bestechung-bei-Staatskanzlei-Sanierung-article25787495.html

 

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