Bad Kreuznach

Streik im privaten Busgewerbe verlängert

today18. März 2024

Hintergrund
share close

Puh, gefühlt keine Woche ohne Streik im ÖPNV. Zwar fährt die Bahn wieder, auch bei den kommunalen Nahverkehrsbetrieben gibt es eine Einigung. Schlechte Nachrichten aber für alle, die Linien privater Busunternehmen nutzen. Hier geht der Warnstreik in die zweite Woche. Mit allen unschönen Folgen für Schülerinnen und Schüler. Das Unternehmen Mainzer Mobilität verweist auf die Fahrplantabellen auf seiner Internetseite. Dort seien die voraussichtlich ausfallenden Fahrten markiert. Auch bei der Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH (KRN) seien Fahrten vom Streik betroffen. Eine Auflistung finde man auf der RNN-Internetseite. Der MainzRIDER und das Fahrradvermietsystem meinRad sind nicht vom Streik betroffen.

Besonders viele Busfahrerinnen und Busfahrer waren vergangene Woche Donnerstag zur Demonstration vor dem Finanzministerium in Mainz aus Worms und dem Kreis Alzey-Worms angereist. In dieser Region sind Pendler, aber auch Schülerinnen und Schüler besonders vom Streik betroffen.

Das stelle Eltern im Land vor große Probleme, die ihre Kinder dann mit dem Auto in die Schule bringen müssten, sagte der stellvertretende Landeselternsprecher Reiner Schladweiler. Die Eltern seien doppelt bestraft, denn das Ticket für ihre Kinder müssten sie dennoch zahlen. In diesem Jahr habe es nicht nur wegen der Bus-, sondern auch wegen der Bahnstreiks immer wieder Schwierigkeiten gegeben. Schladweiler bot an, in dem Bus-Tarifkonflikt als Vermittler zu fungieren. Beide Tarifparteien und die Landesregierung müssten sich schnell an einen Tisch setzen, sagte Schladweiler.

Geschrieben von: redaktion

Rate it

Beitrags-Kommentare (0)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet


Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung
0%