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Einst stand der Stürmer für die deutsche U19-Auswahl auf dem Rasen. Bei der Fußball-WM 2026 trägt Dennis Eckert Ayensa jedoch das Trikot des Iran. Wie ist das möglich?
Die Wege von Fußballern sind unergründlich, insbesondere wenn es um Nationalmannschaften geht. So haben Spieler den großen Traum, ihr Land bei einer Weltmeisterschaft zu repräsentieren. Auch der in Bonn geborene Dennis Eckert Ayensa steht in einem Aufgebot der 48 Mannschaften der WM in den USA, Kanada und Mexiko – nämlich im Kader der iranischen Auswahl.
Dabei deutet der Weg des 29-Jährigen nicht gerade darauf hin. Zu Beginn seiner Karriere ist er in Aachen und Gladbach unter Vertrag. Eckert wird 2015 sogar für den deutschen U19-Kader berufen. Nach Deutschland zieht es den Stürmer weiter nach Spanien. Danach wechselte Eckert vor zwei Jahren nach Belgien zu Standard Lüttich und von dort aus zu Union Saint-Gilloise. In 64 Spielen gelangen ihm für den belgischen Verein 15 Tore. Nun steht der Offensivspieler im Kader der iranischen Nationalmannschaft.
Es dürfte den 29-Jährigen mit Freude erfüllt haben, als er die Nachricht bekam, dass der Iran Interesse an ihm hätte. Nach Informationen der Bild-Zeitung sei er es gewesen, der den Platz von Ex-Leverkusener Sardar Azmoun übernommen hat. Möglich macht das sein familiärer Hintergrund: Eckert ist Sohn eines Deutsch-Iraners und einer spanischen Mutter. Demnach besitzt er zusätzlich auch die spanische Staatsbürgerschaft.
Auf seinem Trikot ist nicht „Eckert“ zu lesen, sondern in der iranischen Nationalmannschaft ist Eckert unter dem Nachnamen seines Vaters gelistet: Dennis Dargahi. Beim ersten Gruppenspiel der Iraner saß der Offensivspieler für 90 Minuten auf der Bank. Seine Mannschaftskollegen trotzten den favorisierten Australiern ein 2:2-Unentschieden ab. Mindestens zwei Gruppenspiele bleiben Eckert noch, um nach Deutschland auch für den Iran aufzulaufen.
Quelle: „Frankfurter Rundschau“, „Bild“
Geschrieben von: redaktion
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